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Die Texte sind vornehmlich historische Erlebnisberichte von den verschiedenen Frontabschnitten im 2. Weltkrieg, so zum Beispiel eine Geschichte über die Besetzung Belgiens ganz zu Beginn des Kriegs. Ebenso ist eine nette Anekdote mit Rommel bei seinem Afrikafeldzug oder auch über die Flucht Mussolinis enthalten. Die ersten 11 Kapitel versuchen auf diesem Weg recht unterhaltsam und gelungen die Bedeutung des Fi 156 Storch im 2. Weltkrieg in allen Einsatzbereichen nachzuzeichnen. Das wird durch eine wirklich umfangreiche s/w Fotosammlung von sehr vielen verschiedenen Varianten und Detailaufnahmen (auch Cockpit) ergänzt. Das 12. und letzte Kapitel beschäftigt sich dann mit den Baumustern (nicht Einzelmuster), eine textbasierte knapp 30-seitige Typographie, wobei technisch interessierten neben der Beschreibung vieler Details lediglich eine Skizze (keine technische Zeichnung) des Rumpf-Drahtrohrgestells zu gefallen vermag. Darüber hinaus ist noch eine Liste über den Verbleib noch existierender Störche enthalten, Stand Dezember 1976, also "geringfügig" veraltet. Das Kapitel wird durch eine ehemalige Farbschemaübersicht (Fi 156 C1) in s/w ergänzt, die aber als Dreiseitenansicht eher untauglich ist. Fazit: Wer etwas über die militärhistorische Entwicklung und Bedeutung des Fieseler Fi 156 "Storch" erfahren will, ist mit diesem Buch richtig bedient. Für rein konstruktionstechnisch interessierte (wie mich) bringt das Buch weniger, trotz der z.T. wirklich exzellenten Detailfotos. Da gibt es sicher bessere Werke wie zum Beispiel das Heft "Fieseler Fi-156 Storch" (Nr.34) aus der Reihe FlugzeugProfile. Janusz Piekalkiewicz
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