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Nichtsdestotrotz ist es ein exzellentes Lehrbuch darüber, was man auf keinen Fall bauen sollte und was definitiv vermieden werden muß, aber auch was definitiv zum Erfolg führt. Hier ist vor allem der CEOZWO zu nennen, ein Modell mit absolutem Kultstatus. Ein wirklich unglaublich gutes Design, das es ermöglichte, den Pfeilnurflügel wirklich zu verstehen, weil die Dinger neuerdings nicht mehr ständig abstürzten, sondern plötzlich ganze Flugsaisons und sogar mehrere Jahre (!!!) überlebten, trotz regelmäßigen Flugbetriebs. Gleiches gilt auch für die daraus entstandene CO Reihe von Hans-Jürgen Unverferth. Andere Teams/Piloten/Designer, die zu Wort kommen sind das LOGO-Team, J. Yost, Robert Schweißgut (Nurflügel), Alfons Rieger, Reinhard H. Werner, Curt Weller, Michael Wohlfahrt (LOGO) und andere. Also die bekanntesten Nurflügelprotagonisten Ende der 80er, Anfang der 90er. Das wohl lehrreichste an diesem Buch sind die beschriebenen Fehlauslegungen. Irrwege werden nicht aus falschem Schamgefühl heraus peinlich verschwiegen sondern ausführlich diskutiert und erläutert und das macht dieses Buch so wertvoll. Die Konstrukteure eines kleinen Autos aus Sindelfingen, das Gegenstand vieler gemeiner Witzeleien wurde, hatten offensichtlich kein ebenso gutes Buch zum Autobau zur Hand, als sie an den Entwurf gingen. Und genau solche Witze könnt ihr Euch auch ersparen, wenn ihr mit einem gut ausgelegten Nurflügel am Flugplatz erscheint und einfach losfliegt. Solche schenkelklopfer Sprüche wie "Geld hat wohl nicht mehr für einen Rumpf gereicht?" (haha) oder "HLW zu Hause vergessen?" (hahaha) ertragen sich wesentlich leichter, wenn man den Kollegen anschließend so versägt, daß er klammheimlich sein Modell am Abend hinter einem Busch verbrennt... Fazit: Trotz der inzwischen z.T. überholten Ansätze versteht
man hier, warum die CEOZWO so sind, wie sie sind und warum sie so gut
sind bzw. waren. Für denjenigen, der aus Spaß zum ersten
Mal sowas (Nurflügel) baut, sehr zu empfehlen. Nebenbei gesagt:
Der Schinken hat auch so einen ganz guten Unterhaltungswert, speziell
wenn man etwas schadenfreudig veranlagt ist, weil die Lebensspanne einiger
dargestellter Modelle - naja sagen wir mal - etwas kurz bemessen war. H.-J. Unverferth (Hrsg.)
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