FlügelsteckungAn sich kein Thema, aber anscheinend doch, weil oft Leute danach fragen, wie man sowas machen kann. Bei meinem Modell HS55V1 habe ich das mal fotografiert (mit Dieters Hilfe). Es sollte eigentlich selbsterklärend sein und stellt natürlich nur eine mögliche Variante dar. Hier ist eine V-Form von 2,5° je Seite und eine kleine Pfeilung (Endleiste gerade) eingebaut, also alles, was das Herz begehrt und das Leben komplizierter macht als nötig, also denne...
Übergang Verbindertaschen/StegDas, was hier zu sehen ist, ist die Balsakeilkonstruktion, die ebenfalls mit Kohleschlauch überzogen wird, das hält dann unglaublich viel aus, ist aber nicht wirklich notwendig. Das ist mehr für den Fall, wenn ich mit Zuladung (250mm V2A= +900g) und daher steifem Verbinder fliege. Der Verbinder sollte zu beiden Seiten in den Taschen noch Luft haben, um den Steifigkeitssprung zum Kohlesteg nicht so groß werden zu lassen. Der Steg besteht aus dem Flügelschaum, den ich mit Kohleschlauch überzogen habe und anschließend in eine Helling aus Aluprofilen gepreßt habe. Das ganze wieder mit Abreißgewebe und unter Vakuum. Fertig. Die Aluprofile bewirken, daß die Höhe exakt stimmt und plan ist, weil darauf ja der Holmgurt aufgebaut wird.
Der Rumpf ist komplett aus 163g/m² Köper 2/2 C-Gewebe (Carbon-Vertrieb), megasteif. War ein Fehler. Ein A/C Hybridgewebe wäre wenigstens in der Schnauze schlau gewesen, aber ich versuche immer erst die einfachste Methode, aus Prinzip. Verkomplizieren kann man später immer noch, wie in diesem Fall (ehrlicherweise muß ich zugeben, daß ich meine neue Kevlarschere einfach nicht finden konnte...). Gut, neuer Rumpf, neues Glück. Ansonsten hat dieser Rumpf mit 27mm Breite und 52mm Höhe einen Querschnitt, daß alles gerade so eben reinpaßt. Naja, 30mm hätten es ruhig sein können, aber nachher ist man immer schlauer...
Wer lieber fertige Verbinder samt Taschen kaufen möchte:
© Hartmut Siegmann 1999-2000
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